Das Image des Hochzeitsplaners ist entweder skurril-absurd oder es ist hysterisch-amerikanisch. Hochzeitsplaner sind teuer und schüren die Angst, auf der eigenen Hochzeit fremd zu sein.Soweit das Image.
Professionelle Hochzeits-Planner sind meilenweit von diesem Bild entfernt. Wenn ihr eine große Hochzeit plant, zahlt es sich sicher aus, ein Gespräch mit einem Profi zu führen. Aber brauche ich einen Hochzeitsplaner? Kommt drauf an!
Nein
Wenn euer Hochzeitsbudget unter 20.000 Euro liegt, dann ist es besser ihr organisiert euch das Fest selbst. Bittet eine planungstüchtige FreundIn oder VerwandteN, in Absprache mit euch, das Fest zu organisieren. Die Kosten/Nutzen-Frage einen Profi hinzuzuziehen, ist hier einfach nicht gegeben. Spart euch das Geld und macht dafür eine schönere Hochzeitsreise.
Jein
Jeder von uns war schon auf unzähligen Hochzeiten. Der Erfahrungsschatz in Bezug auf die Organisation der eigenen Hochzeit ergibt sich zumeist nur aus dem Beobachten der Fehler der Anderen. Wenn man dann selbst in der Situation ist, die eigene Hochzeit auszurichten, greift man auf die Erfahrung der bisher besuchten Hochzeiten zurück und glaubt damit allen „Planungs-Hoppalas“ aus dem Weg gegangen zu sein. Ein grober Irrtum!
Die fehlerlose Hochzeit ist ab einer gewissen Größe, ohne fachmännischer Unterstützung, einfach nicht mehr möglich. Das ist nichts schlimmes, sondern ein charmant, spannender Teil eines sehr familiären Festes. Trotzdem kann bei der Selbstplanung einiges übersehen werden, das den späteren Ablauf der Hochzeit stören kann. Um dem zu entgehen gibt es die Möglichkeit an einem günstigen Workshops für Do-It-Yourself-Wedding-Planner teilzunehmen.
Ja
Klarerweise kostet ein Wedding-Planner Geld. Und je besser er ist, desto mehr Geld soll er kosten. Denn ein guter Wedding-Planner amortisiert sich selbst. Menschen die tagein, tagaus nichts anderes machen als Hochzeiten organisieren und durchzuführen, bauen sich im Laufe der Jahre ein Lieferanten-Netzwerk auf. Es erscheint logisch, dass diese „Netzwerker“ andere Konditionen und Lieferbedingungen aushandeln als „unsereins“ sie angeboten bekäme. Egal, ob Location, Catering oder Hotelbuchungen, wenn man den Rechenstift zur Hand nimmt, wird man schnell den Vorteil erkennen. Allerdings kommt es auf den Hochzeitsplaner an, ob er euch diese Rabatte weitergibt. (z.B. die Wiener Agentur Wedding Angel oder die Salzburger Agentur Mehrzeit-Hochzeit-Freizeit gibt den Rabatt an die Kunden weiter).
Wenn ihr also eine (sehr) große Hochzeit feiern möchtet, dann solltet ihr die Hilfe eines Profis auf jeden Fall annehmen. Je größer die Hochzeit, desto größer ist der organisatorische Aufwand, nicht nur am Tag der Hochzeit, sondern vor allem in der Planungszeit und ein Wedding-Planner steht zu in jeder Phase der Planung helfend zur Seite.
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Noch mehr Tipps von uns gefällig? Dann lest doch einfach mal hier weiter:
* Vergiss die Hochzeitsschuhe...!
* Vergiss den Sommertermin!
...wenn Tante Erna für dich die Einladungen gestaltet, Onkel Kurt die Hochzeitsband aussucht, wenn Mama den Brautstrauß „designt“ und Papa das Menü wählt, dann bist du hier falsch. Wenn es aber deine Hochzeit ist, bei der DU bestimmst was passiert, dann bist du hier goldrichtig
Donnerstag, 15. Januar 2015
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Vergiss den Sommer-Termin!
Wenn man es genau nimmt, stehen für Hochzeiten genau 18 Tage im Jahr zur Verfügung...
Die beliebtesten Hochzeitstermine liegen zwischen dem 1. Mai und dem 15. September. Wenn es „klassisch“ sein soll, dann hat die Hochzeitsfeier an einem Samstag stattzufinden. Das ergibt 18 Samstage. Hinzu kommen die Feiertage. Diese fallen aber selten auf einen Freitag oder Montag. Somit fallen diese weg. Bleibt noch Pfingstsonntag. Also plus eins. Allerdings ist Pfingsten für den Großteil deines Freundeskreises der erste Urlaub des Jahres – irgendwo am Mittelmeer oder in Florenz. Es wäre eine wirkliche Freundschafts-Zerreiss-Probe, die Hochzeit an diesem Termin stattfinden zu lassen. Also 18 Wunschtage teilen sich auf 36.426* heiratswilliger Paare auf. Das wären in Österreich 2023 Hochzeiten pro Samstag (Mai-Sept.). Natürlich teilt sich das auf genügend Gastronomiebetriebe und Event-Locations auf. Aber zu glauben es gäbe über 2.000 Traum-Locations wäre doch etwas naiv. Weiters liegen diese Termine inmitten der Urlaubszeit und eine Hochzeitseinladung kann oft mehr Kopfzerbrechen bereiten, als Freude. Viele buchen ihren Urlaub schon im Winter, um im Internet die günstigsten Schnäppchen zu finden. Nicht zu vergessen sind die „Parallel-Hochzeiten“ welche in diesem Zeitraum logisch sind und einen familieninternen Diskurs auslösen kann, wenn entschieden werden soll, auf welche Feier gegangen wird. Wenn man rechnet dass pro Hochzeit 50 Gäste eingeladen sind, dann wären das 1.821.300 Gäste auf's Jahr gerechnet. Dass es da Überschneidungen gibt dürfte offensichtlich sein. Es sind aber nicht nur die Locations, die in den Hochzeitsmonaten ausgebucht sind, sondern auch Bands, Fotografen, Limousinenservice usw.Eine Variante wäre mindestens 12 Monate vor dem Wunschtermin mit der Locationsuche (Band, Fotograph, Limousinenservice usw.) zu beginnen. Dies hat den Vorteil, dass man zumeist aus dem vollen Programm wählen kann. Und man sollte dann bereits eine „Save the Date“-Aussendung machen. Urlaube können dann geplant werden und „Gegenhochzeiten“ auch.
Eine andere Variante wäre es, den Termin in die ebenso schönen Monate September, Oktober oder sogar November und März zu legen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Das ganze Land liegt in einer Event-Starre. Das Flanieren auf der Promenade im aufreizenden Kleid und dem Strohhut letzten Sommer ist schon etwas her, die Ballsaison ist in unfassbarer Ferne. Auch sonst kein echter Anlass in Sicht um sich schick zu machen. Eine Hochzeit bietet die schönste Möglichkeit sich aufzubrezeln.
Das Wetter als Argument gegen diese Monate heranzuziehen, kann nicht geltend gemacht werden, zumal die Wochenenden im Sommer (leider) zumeist verregnet sind. 2011 hat im Zeitraum 1. Mai bis 15. September nur an sieben Samstage nicht geregnet. Der größte Vorteil ist aber, dass es Nebensaison ist und Hotelzimmer oder Bands günstiger sind. Ganz abgesehen vom Personal - KellnerInnen in der Zwischensaison sind sicher motivierter und entspannter als mitten im Sommer, umgeben von stressenden Touristen.
Ein schöner Herbsttag kann auf jeden Fall beeindruckender sein, als ein heißer Sommertag. Vergiss den Sommer-Termin!
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Eheschließungen 2011
36.426 Österreich
6.419 Wien
377.831 Deutschland
12.544 Berlin
7.371 München
42.083 Schweiz
3405 Zürich
Bild: pixelio.de
Donnerstag, 13. November 2014
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